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Nordstemmen

Feuerwehrübung in Groß Escherde

Hier ging das Konzept der Ausbildung auf

Fiktives Feuer auf einem Reiterhof fordert über 40 Einsatzkräfte heraus

Groß Escherde - Hier ging das Konzept unserer Ausbildung auf, wird Zugführer Patrick Möhle später berichten, als sich eine Großübung in Groß Escherde dem Ende neigt. Über 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Groß Escherde, Klein Escherde, Barnten und Rössing hatten sich an einem Reiterhof eingefunden und übten ein Szenario, dass sich niemand im realen Einsatzgeschehen wünscht.

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Übung FFW in Groß Escherde

Es war gegen 19:00 Uhr, als der stellvertretende Gemeindebrandmeister Patrick Eisfelder den Alarm an den 1. Zug der Feuerwehr Nordstemmen ausgab. „Rauchentwicklung auf einem Reiterhof“ lautete das Alarmstichwort für die vier Ortsfeuerwehren des Löschzuges.

Drei Minuten nach der Alarmausgabe traf die ortsansässige Feuerwehr aus Groß Escherde am fiktiven Einsatzort ein. Was die Führungskräfte einige Monate zuvor in einem theoretischen Planspiel geübt hatten, musste nun praktisch umgesetzt werden. Bereits bei der Erkundung stellte der erste Gruppenführer Marc Bertram fest, dass die dargestellte Lage eine Herausforderung wird.

In einem als Werkstatt genutztem Gebäudeteil war ein Feuer ausgebrochen. Dramatisch an dieser Situation: Das Feuer drohte auf den darüber befindlichen Heuboden überzugreifen und mehrere Personen wurden als vermisst gemeldet. Schnell bauten die Kameradinnen und Kameraden aus Groß Escherde die erste Wasserversorgung auf und ein Trupp unter Atemschutz wurde für die Menschenrettung ausgerüstet. Wenige Minuten später trafen die weiteren Ortsfeuerwehren des Löschzuges am Einsatzort ein. Diese rüsteten ebenfalls mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten aus, sodass sich nun, neben der Menschenrettung, die ersten Trupps zur Brandbekämpfung vorwagen konnten.

Dank einiger Nebelmaschinen, die in der Werkstatt und auf den Heuboden versteckt waren, wirkte die Übungssituation dramatisch real. Aus einigen Türen und Fenster drang der dichte Rauch und versperrte den Angriffstrupps im Inneren die Sicht. Über eine Stunde kämpften die Einsatzkräfte gegen ein fiktives Feuer, retteten Verletztendarsteller und kümmerten sich um den Schutz angrenzender Gebäude.

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Übung FFW Groß Escherde
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Übung FFW in Groß Escherde
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Übung FFW in Groß Escherde

Bei der anschließenden Nachbesprechung der Führungskräfte, wurde noch einmal auf die potentiellen Gefahren und Probleme an diesem Objekt eingegangen. Auf der Hofstelle sind über 40 Pferde eingestallt und gerade am Abend waren bis zu 30 Pferdebesitzerinnen und -besitzer auf dem Hof anwesend. „Hier muss eine effektive Taktik angewendet werden, um die Pferde im realen Fall zu evakuieren und die Anwesenden schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich zu schaffen“, erklärte Zugführer Patrick Möhle. 

Die Kameradinnen und Kameraden haben zudem wieder einmal gut zusammengearbeitet, äußerte Möhle weiter, denn das gute Miteinander entscheide über den Erfolg einer solchen Großübung. Auch Groß Escherdes Ortsbrandmeister Sascha Mehner, der die Übung mit ausgearbeitet hatte, zeigte sich sichtlich zufrieden mit der Leistung der Einsatzkräfte. Es sei bereits die dritte Übung an diesem Objekt, erklärte er anschließend, und es gebe immer wieder neue Hürden zu meistern. So wird es auch nicht die letzte Übung auf diesem Reiterhof gewesen sein, denn Übungen wie diese sind notwendig, um auch kleinere Defizite aufzuzeigen. 

So könne die weitere Ausbildung intensiviert werden, weiß auch der stellvertretende Gemeindebrandmeister Patrick Eisfelder. Auch er nahm an diesem Abend einige Anregungen auf, um sie künftig in der Ausbildung einfließen zu lassen. Aber dafür wird ja schließlich geübt, damit es im Realeinsatz reibungslos klappt.


Text und Fotos: Daniel Freitag

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